Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Lecker. Bissen.

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Organisation könnte solchergestalt vielleicht durch denGenuß mannigfaltiger Nahrungs - Mittel erhöhet wer-den, und es liesse sich mit einem gar geringen Auf-wände von Dialektik am Ende noch wahrscheinlichmachen, daß die Menschen-Fresserey aus einer sehrnatürlichen instinctmäßigen Begierde nach Verviel-fältigung der Vorstellungen entstanden sey. Wenig-stens, möchte man fragen, wer erkennt nicht in demSpotte, wovon der Britte über seinen Nachbar trieft,die ganze Energie, die einst in feinem Rostbeef undPlumpudding stak?

Diese Betrachtungen gewinnen ein noch ernsthafte-res Ansehen, wenn wir uns des geheimen Einflusseserinnern, welchen Theile unsers Körpers von ganzverschiedener Bestimmung, und Geschäften, die demAnscheine nach völlig abgesondert sind, auf einanderäussern. Wie auffallend sind nicht, z. B. die Wirkun-gen jenes feinen, fast unsichtbaren Conlensus zwischenden Werkzeugen des Verstandes und den Werkzeugender Verdauung! Wer von allen Physiologen dürftesich vermessen, darzuthun, daß Friedrichs Helden-Muth, seine unermüdete Thätigkeit, der Adler-Blickseines Verstandes und die Blitze seines Geistes, vonder übermäßigen Eß-Lust seines Magens unabhängigwären? Auch wird kein Sachkundiger läugnen wol-len, daß die Stimmung unserer Gefühle großemhellsganz offenbar von der vermehrten oder geringern Reiz-barkeit der Nerven des Unter-Leibes abhängt; undwenn es wahr ist, daß die sanften Regungen des Mik-gefühles sich noch nie bey einem Strauß - Magen be-fanden, sondern allemahl ein schwächeres Verdauungs-System voraussetzen, wie glücklich war ee dann nichtfür Friedrichs Unterthanen, daß Polenta und Nu-deln-Pastete ihm besser schmeckten, als sie ihm beka-men! Ja, um die Folgerung nicht unberührt zu las-sen, die schon so deutlich in diesen Prämissen liegt,Qq 4 und