Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Leech. LeedS.

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Aber den Winter. Der Stängel ist etwas Holzig undgegliedert, vergeht alle Herbst, wächst ungefähr3 Sch. hoch, und hat Ecke, welche mit gekräusetenHäuten eingefaßt sind. Die Blätter stehen Wechsel»weise, sind an ihrer Spindel gerandet und gefiedert,und bestehen aus 3 bis 5 gestielten, ovalen, gestri-chelten, glatten, und spitzig - sägenartig gezahntenBlättlein, welche Rippen in die Quere, und zwischendenselben parallele Quer-Streifen haben; ihre Blatt-Ansätze stehen einzeln unter dem Blatte und sind halb-mondförmig , und an ihrer Rückenschärfe mit steifenBorsten besetzt. Die kleinen weißen Blumen stehenan flachen Sträußen.

Leech, im Hüttenbaue; siehe Leg.

Leede, siehe Lehde.

Leeden, Lehden, ein Kirchspiel in der Grafschaft Tek-lenburg, im westphälischen Kreise, von 2 Bauer-schafren, darin ein adeliches frey-weltliches Stift ist,welches aus einer Aebtiffinn und 9 Conventualinnenbesteht. Die Aebtiffinn wohnt in derAbrey, undjededer 4 ältesten Conventualinnen hat ein Haus, und etwa200 Thaler Einkünfte, die Aebtiffinn aber eine dop-pelte Präbende; die Präbenden der jüngsten mögenkaum 100 Thaler betragen. Es können Fräulein vonallen drey Kirchen dazu gelangen, doch nur i karhol»ische. In diesem Kirchspiele ist das laNdesfürstlicheVorwerk Habichtswald.

Leeder, ein Pfleg-Amt im Hochstifte Augsburg, imschwäbischen Kreise, nicht weit vom Lech. Hier istauch ein Marktflecken gleichen Nahmens.

Leeds, (wird wie Lihds ausgesprochen,) eine berühmteund wichtige Manufactur - Stadt in Pork-Shire,in England, welche' auf der Nord-Seite des FluffeSAire liegt, und dem hier in die Aire fallenden großenLeeds-Lanal, von welchem ich hernach reden werde,den Nahmen giebt. Diese große, reiche und votk,

reiche