Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
Seite
171
JPEG-Download
 

Löwe.

8uß in der länge, z?- in der Höhe und einenSchwanz von z Schuhen.

Der löwe hat einen schlanken Körper, einensehr großen, gleichsam etwas viereckigen Kopf,t>nt einem platten Angesichts und großen fun-kelnden Augen, eine weite Schnarche, eine ge-spaltene Oberlippe, kurze rundliche Ohren, überden Kopf und den ganzen Vorderteil des Kör-pers eine lange, starke Mähne, welche aber demWeibchen fehlt, am übrigen Körper kurzes Haar,dicke fleischichte Beine, große Klauen und einenstarken Echwanz, der sich in einen Haarbüschelendigc. Der ganze Körper hat ein gelbbraunesAnsehen, indem manche Theile braun, manchesalb und manche aus braun und falb gemischt^Zeichnet sind. Die Barrhaare sind weiß, undüber den Vorderwinkel beyver Augen in ein wei-ter Fleck. Das Weibchen sieht fast ganz ebenso aus. Man findet übrigens manche Nachrich-ten von anders gefärbten löwen; so soll cS intibyen löwen geben, die an der Kehle roth, amssibe blau, und mir schwarzen Flecken besetzt

sind

so wie schwarz und weiße, und in Asien

Staue; diese Angaben scheinen aber nicht ganznichtig zu seyn.

Er bewohnt nur zwey Erdtheile nähmlich^ien und Afrika, und auch nur die heißenhegenden derselben. Die afrikanischen löwen,^sonders aus den heißen Wüsten, scheinenDosier und wilder zu seyn, als die asiacischen,la selbst als solche afrikanische, die auf kühlern^tbirgen leben. Man hat daher den Schluß ge-macht, daß die Hitze des Klima's viel dazu bey-ttagt, die Stärke und die Grausamkeit des tö-auszubilden. — Der so genannte anreri-Kitsche Löwe ist ein anderes Thier, das sich

von