Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
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Löwe.

zeigt, mit einer dankbaren Anhänglichkeit belehnt,welches cuisier dem bekannten Beyspiele ein^dankbaren Löwen gegen einen römischen Sklavennoch durch ein neners bestätigt wird, da nahn^lich eine Löwinn auf Fort Louis in Afrika, welch ,in ihrer Krankheit von einem Herrn mit M"ch >curirt wurde, dem-elben wie ein Hund folgte,und gegen ihn viele Zuneigung bewies. Aber e !ist fast allen Thieren eigen,' dem ergeben iseyn, welchem sie ihre Rettung zu danken habe^welches bey dem Löwen in einem hohen Grade sialfinden kann, weil er für die empfangenen 'thaten ein treues Gedächtniß hat, welches sed»chbey den Hunden in einem noch vozügiichern Grabstatt findet. '

Alles zusammen genommen, so bleibt verlor

zwar w gen seiner Starke und wegen seines stolz^

Ansehens ein bewimdernswürdi - 6 Thier; u'ahat ihm aber offenbar zu vi-i Ehre angetha^wenn man alle seine zufälligen und verdicnstlo!^Handlungen einer besondern G.oßmurh zusch'chund darüber ganz vergiß, daß er ein grimwges und feindseliges Thier sey. Man darf ü'nur eimahl lebendig gesehen haben, wozu ma», ^den herumziehenden kleinen Thiermenagericn ösl^Gelegenheit hat, um sich zu überzeugen, daß ^Löwe gar nicht besondere Geistesanlagen brich'

In seinem ruhigen Zustande sieht er mehr duN''als klug aus. . ,

Eben so hat man auch zu vtel von ^el!^Furchtsamkeit gesprochen. Das Hahnengcm^sollte ihn in' die Flucht jagen können.auch, daß ein Löwe einmahl bey demdes Hahnes die Flucht ergriffen hätte, l" ,,wohl nicht das Krähen selbst Ursachesen, sondern viel mehr andere Umstände, we^ >