Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
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178 Löwe.

gleitet, welche nach Art anderer Thiere «mVorrang kämpfen. Die Jungen werden imZe^fahre an einem entlegenen Orte geworfen, 'von der Mutter treulich versorgt. Es se^'" „

den Zungen aber gewöhnlich mehrere am Nsterben. Die Löwinn, welche von Naturcher als der Löwe ist, ist doch sehr muthig, " §räuberisch, so bald sie Zunge hat; sie >alsdann keine Gefahr, fällt über Menschen^Thiere her, und schleppt ihren Raub dengen zu, welche sie zeitig unterweiset, Blut fzusaugen und Fleisch zu zerreißen. Sie ms.w,ohl im dritten Zahre erst ausgewachsenst'und ungefähr 20 bis 25 Jahre aic werMan hat Löwen in Frankreich an 17 Jahre e<gesperrt erhalten, und es ist auf jeden Fa"wiß, daß sie in der Freyheit älter werden, ^ §ches auch schon die Beschaffenheit ihres Korb

und die Vergleichung mit verwandten Thieren b

muthen läßt.

Der Mensch ist das einzige Geschöpf, ^ches dem Löwen gefährlich wird, denn wennauch mit einigen gleich starken Thieren biswemin Streit gerath, so wird er doch von ih^.nicht leicht überwunden oder getödtet.Menfch selbst kann nur mit Mühe undseine Oberherrschaft behaupten; seine treustGefährten auf der Jagd, die Hunde, fürchtdie bleberlegenheit des Löwen und haben ke'<ZMuth ihn anzugreifen. Doch richtet man gsbrHunde ouch^zur Löivenjagd ab; die Jäger re>^ihnen zur (Leite auf Pferden, welche ebenso.daw besonders abgerichtet sind, weil siebey dem Anblick des Löwen die Flucht ergreifoder vor Schrecken unbeweglich stehen bleibe'