Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
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Löwe. rKr

ßen eine große?lnzahk Löwen aus Afrika bringe»,Um sie bey ihren Thieraefcchtcn mit aufzuführen.

Die Haut der Löwen war ehemahls einSchmuck der Helden. Die Afrikaner bedienenihrer zu Bettdecken, die Europäer zu Pfer-dedecken, Riemcnwcrk und Fütterung der Kut-'chen. Die Löwenhäute besitzen auch eine gewisse^rase, welche lange Zeit unbekannt geblieben,Und alle», die dergleichen in ihren Häusern Hei-den, nützlich werden kann. Man hat nähmlichfunden, daß alle Ratzen und Mäuse aus derNahe, wo man Löwenhäute aufbewahrt, ver-geben werden. Den Grund hiervon sticht manM der Abneigung, welche fast alle Thhere gegenden Löwen haben. *)

Das Fleisch des Löwen wird in der Bar-'darep sehr hoch gehalten und mit dem KalbfleischFarbe lind Geschmack verglichen, auch von^li Mohren für sehr gesund gehalten. EineHorde Araber zwischen Tunis und Algier lebtganz davon,. Indessen finden die Eukopäecss von einem widrigen und starken Geschmacke.Hie Leute, die es genieße», werden ^Ariopka-^ genannt.

Man findet im Magen des Löwen, so wie,dch den Kühen, bisweilen gewisse Haarballc,d>e man Löwenballe, anch Löwenavfel (franz.^"mme3 cke lAorr) nennte Sie entstehen all-mählich aus den Haaren, welche das Thier,^s"n es sich mit seiner scharfen Zunge leckt, mit»incm Speichel zugleich verschluckt. Aus der^Häufung dieserHaare bildet sich nach und nach

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Neues Hambura. Magarin, XIV B. S. ;i6- GcftC,schaut. Erklungen. Hamb. 17;;. U Th. S. »c>;.DikUn. Sammt. iV. S. 48?>