Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
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Löwe,

ein runder dichter Körper,, nicht völlig so hakbwie ein Bezoap, von der Oberfläche des ga"ss"Umfangs bis auf den Mittclpunct aus eim''"rochfahlcn Haar qlei6)sam gewcbet, so groß ^ei» Enootter. Ein solcher töweuball ist unS^mein rar, und wird sowohl um seiner Seltenhe'ssals besonders nm seiner vermeinten besonderngenfchaft willen, die Niederkunft gebaren^Wetver zu erleichtern, in überaus hohemthe gehalten. Die abergläubischen Portugiesen""Spanier schätzen ihn deshalb über alles, ""Vman ihnen sonst in dieser Absicht Vorschlagskönnte. Sie lassen ihn aufs kostbarste indraht, wie den Bezoar des Stachelschweins 'Silberdraht, einfassen, um sich dessen im NEfall mir vollem Zutrauen zu bedienen.Löwenball pflegt man, wie den erwähnten Ezoar, einzuweichen, den Aufguß aber lösfelwe"den Gebärenden einzugeben. Auch legt man ih'"in der Bleichsucht lediger und unverheyrach^ter Frauenzimmer, ingleichen bey Unordnungim periodischen Geschäfte der Natur, vorzüglichWirksamkeit bey

Unter die andern Theile dieses ThierS,denen man sich in der Arzeney einigen N"^versprach, gehörten das -Herz, Bluc und A .das getrocknete zu Pulver gemachte jöwcnhs^empfahl man wieder die fallende Sucht undder das viertägige Fieber. Die Dosis war fGran oder ein halber Skrupel, entweder alleinoder mit einem hanptstärkenden Wasser vermißVom getrockneten Löwenbluke erwarteteeben diese Wirkung. Es wurde von einem Sks"pel bis zu einem Quentchen genommen,schweißtreibend und dem Gifte widerstehend Ahalten. Der nützliche Gebrauch des Fettes