Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
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Löwenzahn,

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2 Ich kenne eine Gegend, in welcher sich Wiesenworin der Löwenzahn zmn Erstaunen hsiu-

wächst. Alle dieKühe nun, die auf diesem Grunde

»^en, sind mit samt ih-en Produkten zu bewundern;sta"° die Kühe selbst sich außerordentlich gesund,und fett, ihre Milch ist sehr koncentrier, die^^lee jst zum Anlachen gelb, und die Käse werden< ^ der Zeit Blutroth. Alles dieses ist von einer. wm Beschaffenheit, daß es in der ganzen umlie»A."?en Gegeub den Vorzug vor allen, so wohl den."Yen selbst, als auch ihren natürlich und künstlich^^rgtdeachten Sachen hat, und daß dessen Güted dem vielen Genusse deS Löwenzahns zugcschrie-" werden muß.

. Eben dieser Verfasser schlagt deshalb auchauf die Vermehrung des Löwenzahns Be-zu nehmen, dcnSaamen zu.sammeln, und^ auf mittelmäßig feuchten Wiesen von fet-r.? Boden im Frühlinge auszusäen. Dieses

am besten geschehen, wenn man den Boden

soll

^ einer eisernen Harke oder Egge aufrißt, denz d>nen hinein wirft, und ihn wieder mit Erde, deckt. Wenn man dieses einmahl gethan hat,^lvuchert die Pflanze durch ihre herumfliegenr^ Saamen sich mit der Zeit für immer ein.3n anderer Hinsicht ist der Löwenzahn inr^ten ""d Feldern, die man zu andern Ge-" benuhen will, aber ein böses Unkraut,der "ur mit Mühe vertilgen kann, weil^ ^aame sich so leicht verbreitet. Das bestetz' es mit der Wurzel auszurcißen, ehe derd've reif wird.

^>e mehrsten von den übrigen Arten derMischen Gattung >^eonco6on sind von dentie/"" Botanisten davon getrennt, und zu ei-^ eignen Gattung unter dem Nahmen Xpar-zu welcher auch einige Acten deslchtskraucs, lk4israe.ium, gezogen sind. FürLi z den