Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
Seite
208
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2O8 Loxodrorme.

misch sey. Auf solchen Karten, die nach der ^wohnlichen Projektion der Landkarten encivorsswären, würden diese Wege des Schiffes dal^krlimmlinig ausfallen. Der Seefahrer hiirge^.wünscht Karren, auf welchen ihm die gerade !nie von einem Orte zum andern zeigt, ^el^Richtung er nehmen müsse, um an den Ort bjner Bestimmung zu gelangen, d. h. er wü"! /Karten, auf welchen die Loxodromien gerad""ausfallen.

Man sieht leicht, dass diese Absicht t/e>^

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wird, wenn man die Meridiane als parallelerade Linien darstellt. Alsdann wird die Loch^,mie, die sie alle unter gleichen Winkeln s"ldet, auch eine gerade Linie. Hierbey aber /'den freylich alle Parallelkreise und ihregleich groß, anstatt daß sie gegen den ^in dem Verhältnisse abnehmen sollten, in ^chem der Cosinus der geographischen Breite ^nimmt. Um also doch das richtige Äcrhau .zwischen ihnen und den Meridianen beyzubeya-tläßt man die letzter« gegen die Pole zu liu ^gekehrten Verhältnisse, d. i. wie die Secante ^Breite, wachsen. Anstatt zum Beyspiele, das >der Breite von 60° der Grad des Parallel» ^seS nur halb so groß seyn sollte, als der u>""anderliche Grad deö Mittagkrcises, wird ^der letztere noch einmahl so groß abgebildet,der unveränderliche erstere. Daher heißen ^Karten Seekarten mit wachsenden Grade"wachsenden Breiten, auch reducirte, auchcators'), oder Wrights Karten. Gege"^^

-) Gerhard Mercator zu L?wc» verzei<d"etechen juerft l;50i Eduard Wrighr. ga» ",