24 »
2. Lücke. Lücken«etz.
s. Lücke, die, ein nur in einigen n-eberdent^Gegenden, z. B. im Holsteinischer^,
Wort, wo es ein eingefriedigtes Stück vvon mittler Größe ist. .
Lückenbüßer, s. r Lücke. Im allgemein"» ^dieser Ausdruck von jeder Sache gebrauch»' ^nur da steht, eine leere Seile auszufüllen- ^schlechten Gedichterr nennt man daher üE ^Flickwörter, so wie ganze Säße, dre übersisind, Lückenbüßer.
Lüctengarn, s. das folgende»
Lückenney, Lüctengarn oder Aauschneh.' ^Oberdeutschen auch Luckney, bey deneine'Art mäßiger Hasengarne, welche desvor die, in den Lappen, die um einaufgesteckt sind, gelassenen Lücken §estellet ^den, um Hasen und Füchse, die den 8 ftpen ausweichen, damit zu belauschen,»»'"mit Tagesanbruch wieder zum Gebüsche skehren. Es wird von festem doppelten Fund zwar am besten von grünem, damiterkannt werden kann, subtil, und weil ehoch gestellt werden darf, nur 9 Masche",^'gemacht. Man verfertigt es auch von -chtausgehechelten Hanfe. Zu den Fackeln vman nur dünne r, Ellen hohe, und wü Tgiilöruthen dicke Stelireiser. Dergleichen Ne^ ^man zum Gebrauche ein Paar haben,den Winkeln zu stellen. Da man in» F^er»»bey langen Nächten, wo der Hase »m v ^zu Felde und frühzeitig zu Holze geht, " ^ di»hen kann, ob etwas einfallt, se gehoben ^al»,Oberleine einige kleine Schellen, da'"» kli"^wenn dieselben im Fangen und Absch»^ ^gen, zugreifen, und das Gefangene Hermen könne. EM'