Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
Seite
248
JPEG-Download
 

24 » Luderhütte. I>uäu8.

es anders hier nickt das obige Luder,

ist, weil dieser nachgemachte Vogel auch ^

Fedcrspiel genannt wird. ^ .

Luderhütte, eigentlich Schießhütte, chden Jägern eine in die Erde eingegrabeneH"mir Erde bedeckt, und an solchen Orten" ^brawr, wo die Raubthiere gern hinkommen pflegen Im Herbst und zur Ästzei: müssen die Abdecker luder dahin führe»,cheö der Hütte gegenüber zu liegen kommt. ^Zäaer setzt sich dann in die Hütte undso wohl den Tage als auch des Nachts beolem Mondschein, bis er das verlangte zumbringt. Man pflegt auch Eisen um diese >zu legen.

Lüderlich, s. liederlich, Th> -8, S. 59^' ^

1. Ludern, von 2 . Luder, in niedriger

gcren leben, in den niedrigsten Sprecher-Sich auf das ludern legen, der» ganzenum ludern. flst,

2 . Lt'.dern, von Luder, stark riechendedurch eine solche Lockspeise anlocken,

bey den Zägern. Einen Fuchs ludern- ,Falken ludern, ihn nnt Werfung des

.scH

oder nachgemachten Vogels wieder an sich

Daher die Luderung, welches imauch die Lockspeise selbst bedeutet. ^ ^

Ludecplacz, bey den Zagern derjenigehin die Raubthiere durch eine ftarkrieche"speise geludert, d. i., gelocket werden.

Zuckes, ein rother Champagner-Weitr derSorte.

s. 08. ^

Ludler, s. L 'delinacher, oben, S. 24 'Lucius, s. Spiel. l-M