2?0 2. Lust.
dem kommt auch auf Verwandtschaft und ^hängen der Luft an. Man darf also nicht .ßcn, die Luft habe gröbere Theile, als das^>ser, weil sie nicht durch nasses Leder geht» ^An viele Körper hangt sich die ^st^Und häufig, und kann nur mit großerrigkeit aus ihren Zwischenräumen gebracht ,den. So ist das Holz gewöhnlich voll Luft» A .in flüssigen Körpern, z. B^ Wasser,Milch, Seifenwasser, halt sie sich inMenge auf, und steigt aus denselben,man sie erwärmt, oder unter die Glocke ^Luftpumpe bringt, in Blasen in die sii-
Man Holz mit einer daran gebundenen 2)1 ^gel unter Wasser, und pumpt die Luft dMhinweg, so steigen diese Blasen in noch ös0P ^Menge auf, und das Holz sinkt nach 2 chdieses Versuchs im Wasser unter, ^,jt
chcn, daß es bloß wegen der MengeLuft angefüllten Zwischenräume auf deM ^schwimmt. Selbst im Quecksilber hält stM ^auf, und es kostet Mühe, sie heraus s" ^,flben. Auch nehmen Körper, welche von V/t ^befreyet worden sind, dergleichen wieder M 'wenn sie ihr eine Zeitlang ausgesetzt werd ' ^Außer dieser Luft in den Zwischen^ ^der Körper (^Lr porositatls) nahm ma" l ^noch eine zu ihren Bestandtheilen selbst ^
und mit ihnen gleichsam verkörperteLUs ^^
nrixrionis) an. Man sahe nähmlich m>uieistenKörhern, wenn sie durch Säuren,zersetzt werden, einen luftförmigen Stougehen, der oft einen viele hundert mahl g ^Raum einnahm, als der zersetzte Korp^ ^Eben darin besteht das bey Auflösungenwöhnliche Aufbrausen. Boyle,