Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
Seite
329
JPEG-Download
 

Luftarten.

Z29

Da die Masse ver atmosphärischen Luft"^hörlich durch das Athmen der Manschen^ d Thiere, durch das Brennen so vieler natür--und künstlichen Feuer, durch die Fäulnißve>> Auflösung unzählbarer Substanzen :c. rc.lochen wird, so würde sie zu ihrer Bestimmdem Ansehen nach endlich ganz untüchtig^'de„, wenn nicht die, Natur für wirksamech'Etel zu ihrer Verbesserung gesorgt hätte. Küp^ der kräftigsten hält man die Vegetation,den Wachsthum der Pflanzen. Dies? in derYack^^kige Entdeckung wachte Priestley*),.Gen, er sich lange mit vergeblichen Versu«

, die Luft' zu verbessern, beschäftigt hatte.M e daß die durch das Athmen der in ihr- Irdene,, Thiere vollkommen tödtlich gewordeuedurch die Vegetation der. Pflanzen so gutger->* hergestellt ward, daß nach Verlauf eini-dtik c ^ 2b"* in ihr wieder eben so gut

^uge lebte, als in einer gleichen Menge,stick >^* iuft. Er bedient« sicl) bey d-esen Ver--dornähmlich der Münze (lVlenrbia piperi-^ . lnn ) und setzte im August 1771 einenyüel von dieser Pflanze in Luft, in welcherhatte athmen und sterben lassen,dex oder neun Tage darauf war diese Luft rwe-.befähig respirabcl geworden, und eine Mausl'ch wohl in derselben., dagegen «ine qn-dtn« dem zurück behaltenen Rest jener verdyrr^ luft augenblicklich starb.

H Zwar wolten diese Versuche einigen andernkey .Forschern nicht gelingen, und selbst Priest«de/c.^d im Jahre ,778 bey Wiederholungwen mit einer Menge anderer Pflanzen ihr.

." "" M

L

X 5

->-^ä VLt«:rac. ^ol. I. x. l. g«xl.