6or Luftschiffkunst.!
was sie wiegen. Feste Körper müssen alstin der Luft aufsteigen, wenn sie weniger w'ttg ?als die Lust, welche von ihnen aus dergetrieben wird. Für sich allein wiegen alle ^kannte feste Körper mehr, als die Luft, ^ ^Raum sie einnehmen; sie müssen daher, I
der Luft aufzusteigen, hohl und mit etwas §gefüllt feyn, das leichter, als Luft ist. ^kömmt Hiebey auf die Wahl einesfesten Körpers und einer sehr leichtenMaterie an. Zum festen Körper wird mantürlich eine weiche biegsame Hülle wählen, l' ^Goidschlägerhaut, Leinwand, Taster und derSchen; harte unbiegsame Gefäße, wie die kupfnen Kugeln des Lana, würden zu schwer! ^auch würde sich die gemeine-Luft, wenn m«n ^ihre Stelle etwas leichteres sehen wollte, n§wohl heraus bringen lassen. In einer biegst^,Hülle aber muß die eingeschlossene flüssigf ^terie eine gleiche absolute Elasticität M>t ^äußern Luft haben, weil sonst der Druck ^ Es-tern derbiegsamen Körper so weit zusammenken würde, bis das darin enthaltene «ist e' „gleichen Widerstand leistete. Daher "Mß ^eine solche flüssige Materie wählen,einer geringen Schwere oder Dichte de ^gleiche absolute Elasticität mit der gemeinenhat, d. i. eine Materie von größerer ^"özsiigeElasticität. Es muß also eine elastische n NcheMaterie, ein Gas, eine Luftart seyn, ^leichter, als die atmosphärische Luft ist.
Erhitzte Luft so wohl, als brennbare §besitzen diese Eigenschaft. . Von der -^^t,wird die Luft in einen größer» Raum ausge e^d. i. specifisch elastischer gemacht; man kaVersuchen zufolge annehmen, daß eine