Lmigengeschwür. ?rz
Seineiingsich einen abscheulichen Geschmack im-0!"nde, bald wie alter Käse, bald wie fauleEyer, bald wie stinkendes Fleisch. Er hat vor^nir einen Ekel und die Kräfte schwinden.Wenn der Eiterbeutel schon formtet, abernicht aufgebrochen ist, werden alle diese Zu-salie ärger, und das Eitergeschwür breitet sichseiner weiter aus. Die ganze schlimme Seite^ lunge wird oft ein Eiterbeutel, wogegengesunde Seite zusammengepreßt wird, und^schliche Beängstigungen verursacht, worin end-"ch der Kranke mit der lunge voll Eiter erstickt,jemahls Eiter ausgeworfen zu haben. Um^ solches Unglück zu verhüten, muß man den^"fbruch des Eiterbeurels befördern, so baldiiari von seiner Gegenwart gewiß überzeugt ist;weil eö bester ist, daß er in der lunge bre-wo man den Eiter auswerfen kann, alser sich in die Brusthöhle ergieße, so mußden Aufbruch inwendig in der lunge be^fordern.
Der Kranke muß stets den Dampf vonseiner, Master, oder von Milch, oder von ei-Decocte riechender Kräuter in sich ziehen,"Mit dadurch der Eiterbeutel an der StelleDeicht werde, wo er aufbrechen soll. Wennso glücklich ist, die rechte Zeit zu treffen,^ die Stelle zum Aufbruche geschickt ist, umK" Kranken eine Menge erweichender warmer^'tränke, Gerstendccoct, Mandelmilch, Milch"d Master rc. rc. trinken zu lasten, daß da-Urch Magen ausgedehnt, und das Zwerch-von unten zurück gedrückt werde, um diezusammen zu prosten, so geschieht es zm. daß der Eirerbeutel glücklich aufbricht,
v ßch ur dir lnfrröhre ergießt, löian kann