Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
Seite
716
JPEG-Download
 

^ l 6

Lttitgengeschwür'.

die Ammenmilch, um der Abzehrung Einhalt ithun. Wider die-zehrende Hitze sind die Mvken das vorzüglichste Getränk. Allein beym D"s^larife dienen diese Mittel nicht, und da ist es dem tdie Milch mit Kalkwassec vermischt zu trinke -2tuf diese Weise vermindert sie den Blush"!^und den Durchlauf; allein, weis sie zugleich dsAuswurf hindert, so muß man Brustthee >"Meerzioiebeln und Corjnthen, »der Vergleichmit Manna, Veilchensaft :c. dabey gebrauche"'.

Außer dieser Diät im Getränk sind a" edie Speisen wohl zu wählen, so wie es ddringendsten Umstände erfordern. Ist der A"Wurf jähe lind fest, so dienen Manna >Tuppe^Pflaumen, Essigmerh rc. rc.; ist die Hitzerend, so dienen alle leichte Gartenfrüchke, -OchsBurtermilch, dünne Milchspeisen; ist der D>"Mlauf beschwerlich, so ißt man Reiß, Graripert'"gerösterein weißen Brote, worauf etwas MoschMNuß gerieben worden. Dabey kann man lsistire von Milch, worin Thenak zerlassen tv->den, mit Terpenthin appliciren. „

^ Auch die Luft des Kranken muß wohl §reinigt, und in der Hitze und Kältewerden. Faule unreine Luft verschlimmertGeschwüre augenscheinlich. Eine kalte tustden Husten unaufhörlich, und 'es ist einemeine Erfahnmg, daß die Schwindsüchnse"sehr heißen Tagen sterben. Man mußdem" ^die Zimmer täglich lüften, und mit Essig ^gen wenn sie gefegt werden. Im Wintersen sic^ sorgfältig mäßig warm gehalten, ^ner Sominerhitze hingegen mit StaudenGewächsen, -ie nicht zn stark duften " . .-^cWasser stehen, am Tage gekühlt und erfr swerden. So lange der Kranke bey