Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Mamrscripr. rzi

vierzehnten Jahrhunderte nöthig. In diesen dun-keln Zeiten haben die Mönche wohl wenig mehrals Chroniken geschrieben. Sonst aber mustensie hauptsächlich die Bibel nach der lateinischenÜbersetzung des Hieronymus, ferner die Schriftten der Kirchenvater, die fibrös Iirur^icc>8 oderMissalbücher, Evangelienbücher, Gesangbücher,auch historische Bücher abschreiben. Am aller,häufigsten wurden Hvmilien und theologische, be,sonders erbauliche Schriften copiret. Auch dasvortrestiche Oaronicon lisukebift welches das äl-teste von christlichen Schriftstellern, und vomHieromimuö aus dem Griechischen ins Lateinischeüberseht ist, musten die Mönche abschreiben. Siemusten auch die Oauones exLlelialiicos, undhernach die Schriften des suri3 c'guomci, nebstdem (Corpore juris sultinigneo, die arabischenAerzte, die man ins Lateinische übersetzt hatte,den Avcrroeö, Avicenna :c. endlich die al-ten lateinischen Schriftsteller für die Schulenabschreiben. Kurz die allermeisten Handschriftenhaben wir den Mönchen zu danken, und wennnicht die Klöster Bibliotheken errichtet hätten,so würden wir sehr wenig Handschnften haben,und viele schätzbare Werke würden langst ver-kohlen seyn.

Bey Besichtigung eines ManuscriptS mußman es theils von außen, theils von innen be-trachten. Die meisten sehen freilich nur auf dieinnerliche Beschaffenheit der Handschriften, undvergessen das Auswendige. Allein es ist doch andem Aeußerlichen sehr viel gelegen, indem unsdasselbe oft von dem inneren Werthe und vondem Alter versichert.

Was nun die äußerliche Gestalt derHandschriften betrifft, so sind sie entweder ge-

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