Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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j Manuftript.

' tik, welche Trithemius will gesehen haben

und seine Sammlung von alten Gedichten derDeutschen, die er, wenigstens veranstaltet hat,sind verlohrcn gegangen. Wir haben also viel-; leicht keine ältere deutsche Handschrift aufzuwei-' ' sen, als das Evängc'ienbuch des Ottfried, wo«von Dav. Hoffmann eine eigene Disputa-tion geschrieben hat. ") Äkrfried war nähm-lich ein Benedwtiner Bönch, im Kloster Wei-ßenburg im Niederelsaß, hatte aber zu Fulda,unter dem berühmten Ahabanus AlauruSstudiert. Er übersetzte die evangelische Geschichtein fünf Büchern in altfränkischen Reimen. Dieeinzige Handschrift davon war im Kloster St.Eorbiniani zu Fceyskngen, welche hernach an denBischof zu Aichstädt, und von diesem an denAbt zu Gottwich imOcstcrreichischcn kam. Sonstfinden sich in den Bibliotheken noch viele Denk-mahle der alten fränkischen Sprache, nähmlichgereimte Glücke aus der Bibel, Erzählungenaus den Ritter - und Niesenzcitrn, auch Fabelnund Chroniken. Von alten deutschen Bibelüber-setzungen ist besonders eine merkwürdig, welchesich im Vatican in zwey Folianten geschriebenbefindet, und wovon die Katholiken vorgeben,sie sey von Luthers eigner Hand. Allein fic istvon Luthers Uebersetzung sehr verschieden, die. y Sprache ist ganz anders, und es ist auch eineweh andere Schrift, als D. Luthers, von

d*'" «ran noch viele eigenhändige Schriften auf-s Weisen kann.

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, *) Dav. IsoffmLnni Ass. Oukfirlo, HlonactioWUt-

,7,7. Ein auöfährlicher AusjNgdavon steht in^en Leipsiger kritischen Beyträgen ««