Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Manuscript. 285

rig, indem jährlich kaum 100 Zechmen daraufverwendet wurden. — Da man nun unter demSchutt auch viele alte Handschriften gefundenhat, die für die gelehrte Welt von der größtenWichtigkeit seyn könnten, wenn man den ganzenlivlus oder andere verloren gegangene classischeWerke des römischen und griechischen Alterthumsdarunter entdeckte, und zu entziffern vermöchte:so war eö natürlich, daß man sich Mühe gab,diese morschen Rollen, die so viele Jahrhundertein derErde gelegen haben, unbeschädigt aus ein-andern zu wickeln. Die dazu gebrauchte Ma,schine ist Fig. 489Z. vorgestellt, so wie sie Par-te ls im ersten Theile seiner Briefe über Cala-brten und Sicilien (Göttingen, bey Dieterich,'787-8') mitgetheilt hat. Bloß das Stativist etwas verkürzt, die übrigen Verhältnisse sind' alle beybehalten, wiewohl beträchtlich verkleinert.Es ist nähmlich

s. g. Der viereckte hölzerne Kasten, in dem dieMaschine steht, ^ Fuß rief.

b. b. Zwey messingene Stäbe, mit den bcudenTr'ghaken, i» denen die Rolle liegt. Diesekönnen auf und abgeschraubet werden.

«. c. Die Schrauben, durch die sie bewegt wer-den.

<l. ä. Die geschriebene Rolle, die noch aufgewickeltauf den Stäben ruht.'

s.s.s. D. r bereits abgewickelte Theil der Rolle.

5. t. Rolle, um den abgewickelten Theil daraufzu wickeln.

x. Still, mit dem diese, wenn die Arbeit ruht,befestigt wird.

I>. b. Zwey hölzerne Triangel, in denen die Rolleliegt-

i. i. i. Seidne Fäden und Bänder, durch die dieRolle allmählig abgewunden, und wie ma»will, dewegr wird.

I. l. Kleine und festsitzende Leisten, die über dieTiefe des Kastens hergehen; ihrer sind vier

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