Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Marane. 29 z

Schwanzflosse zwey Fuß drey Zoll lang, diestärkste Breite betrug funk, die Dicke vier Zoll,lind wog vier und ein halbes Pfund; man fin-det scdocb manchmahl welche von vier Fuß rän-ge, »nd im Mecklenburgischen von io—irPf.am Gewichte. Er wird wegen seines weißen,zarten und wohlschmeckenden, mir kleinen Grä-ten nicht durchweblen Fleisches für einen Lecker-bissen gehalten.

Zum Aufenthalt dieser Fische ist ein tiefesWasser, auf einem sandigen oder märgelichrerrGrunde erforderlich; darin suchen sie die tiefstenStellen auf, wo sie haufenweise bey einanderwohnen, und nur zur Leichzeit, die im Novem-ber fällt, und imFrühjahr, um sich an der Mu-schel - und Schneckcnbrut zu sättigen, in dieHöhe kommen. Da dieser Fisch auch selbst indieser Zeit sich hundert und fünfzig bis zwey-hundert Kchrilt vom Ufer entfernt hält, undnur au solchen Stellen erscheint, die wenigstenseinige Klafter tief sind; so ist begreiflich, warumer weder in der Plöne, welche die Maduiseedurchstießt, noch in dem Dammersee und demfrischen Haff, welche letzteren durch diesen Flußmit sener in Verbindung stehen, bemerkt wiro:denn der erwähnte Fluß hat nicht Tiefe genug,UM diesen Fisch anzulocken. Auch ist es diesemAufenthalt in der Tiefe zuzuschreiben, daß außerden erwähnten beyden Zeiten und bey der Fi-scherey mit dem großen Garn unter dem Eisepur selten eine Maräne gefangen wird.

Dieser Fisch hat ein zartes Leben und stirbtnicht nur sogleich, wenn man ihn aus dem Was-ser nimmt, sondern er erkranket auch sogar, wenner im Sommer der Oberfläche des Wassers, ent-weder beym Haschen nach einem Insekt, hder

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