Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Marcüle.

auf der Flucht vor dem Hechte zu nahe kommt,wovon dann die Windsucht und am Ende einetodrliche Abzehrung die Folge ist.

Die Muräne fängt erst im fünften odersechsten Jahre an, ihr Geschlecht fortzupflanzen,und hat zu dieser Zeit ohngefähr die Länge einesFupes; sie sucht alsdenn die mit Moos oder amderen Kräutern bewachsenen Stellen auf, und'seht daran ihren tcich ab. Sie vermehrt sichstark: denn der erwähnte Maduisee liefert allein,ein Jahr ins andre gerechnet, drey tausendStück. Man fängt sie im Frühjahr und imHerbst, am häufigsten aber im Winter bey derEiofischerey. Im Frühjahr, wo sie deö FraßeSwegen allenthalben anö Vorland kommt, bemäch-tigt man sich ihrer mit einem acht Klafter tie-fen Netze, und einem O.ualö oder Fischbehälter,indem acht Garnkuechte, die in zwey Vörenvertheilt sind, das Netz leiten. Auf eben dieseArt wird sie auch im Herbst zur Lcichzeit, dies-seits bey Werben und jenseits bcyKunow gefan-gen; denn diese sind die einzigen Stellen in dergroßen See, wo die Muräne leicht. Die Leich--zeit fängt vor Martini an, und dauert vierzehnTage bis drey Wachen: fällt aber ein Sturm-wettcr ein, so verschwinden sie plötzlich.

Ihre Feinde sind der Zander, der Hecht,der Wels, und wenn sie noch klein sind, derBarsch, wie nicht weniger der Seehahn (Lo-Iambus guritug welcher ihr sehr nachstellt,

und daher den Fischern zum Zeichen dient, wosie die Maräne zu suchen haben, denn sie füh-ren ihre Netze an den Ort hin, wo sie diese"Vogel untertauchen sehen. Zu dem Fang dieserwohlschmeckenden Fische, welche gesucht und weitund breit verfahren werden, bedienen sich dieFl-