Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Marane.

einer Butterbrühe verspeist; einige finden diesenFisch auch gebraten wohlschmeckend. Ferner be-reitet man aus ihnen zu Joachimsthal und Wo-rin schmackhafte Pöcklmge, indem man selbige,nachdem sie zuvor mit Bier besprengt worden,wie die Häringc in Tonnen räuchert;*) an an-dern Orten werden sie auch wie diese eingesalzetund in Fäßchen verpackt. **) Auch geben siemarinirt, wenn sie zuvor auf dem Rost ein we-nig gebraten worden, eine wohlschmeckende Speiseab, die sich zugleich lange aufbewahren laßt.

Dieser Fisch hat, dem äußern Ansehen nach,sehr viel Aehnlichkeit mit den» Ueckcle», daherauch letzterer, wenn er groß ist, nicht selten stattjenem verkauft wird; da aber der Uekeley eingrätiges und weichliches Fleisch hat, so darf mannur nach der Fettstoffe, die ihm fehlt, sehen,um sich vor dem Betrug in Sicherheit zu stellen.

Die inneren Theile sind eben so wie beyder großen Maräne beschaffen , nur daß der Ro-gen aus sehr kleinen gelben Enerchen besteht, de-ren Anzahl bey der, welche Bloch untersuchte,ohngcsähr sich auf neun und dreyßig tausend be--lief. In ihrem Rückgradc zahlte er acht undfunfzia Wirbelbeine und auf jeder Seite sechs»zehn Ribben Die kleine Marane läßt sich un-ter eben den Umständen, die oben, bey der gro-ßen angeführt sind, versetzen.

In der Mark »nid in Pommern wird die-ser Fisch Marane, in Preußen Muräne, inMecklenburg und in Schlesien Morene genannt.

Schwenk»

Beckmann. Churm. i. B. b.*') Ftcmnr. 2'lgrrb. S. 4 ,o.