Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
301
JPEG-Download
 

Marante. Zvr

linneischen Pflanzen - Systems gehört u: - alsGartungskennzeiche» einen dreyblattrigen Kelch,eine dreyipaltige Blumenkrone, und ein drcythel,liges Honigbchältniß hat, wovon der eine Ein-schnitt auf der obern Seite einen Staubbeuteltragt. Mit den von Aublet im französischenGulana entdeckten sind seht schon 10 Arren vondieser Gattung bekannt, wovon ich hier folgende' anführe.

i. RohrartigeMaranre, lVlarsm» Q/v,/r-culmo ramosi» lrerchgceo, kuliis ova-to-lanceolgris lribtU8 pilnlM!,culi8. WiltckenovvSpecies klont, stsom I. p -Z öckai-anto oulrnoramoko. lVIillsr Oiäst. n. l. kinn. Ickciri clitt'.2. lu^ckd. n. Omna nichts raclica aidsalexi^luarmgaa. 8Ioan s >m 22 tr. i. p. 25Z.s- 149. f. 2. kuppl. Z7Z. Die Pflanze

ist ursprünglich in den heißen Theilen von Ame-rika, alo Guiana, Caycnre ic. rc. zu Hause, undWird in Europa in Gewächshäusern gezogen, undsie blühet in England im Junius und Julius.Sie hat eine perennirende dicke, fleischige, krie-chende Wurzel, die voller Knoten ist, und auswelcher viele glatte, spitzige Blätter zum Vor-schein kommen, die sechs bis sieben Zoll lang undUngefähr in der Mitte dren Zoll breit sind, ge-gen beyde Enden zu aber sich verschmählcrn, undsich oben endlich zuspitzen. Diese Blätter glei-chen in der Farbe und Struktur den Nohrblät-kern, und stehen auf runden Stielen, die un-mittelbar aus der Wurzel kommen. Zwischenden Blättern kommen Stengel hervor, welchefast zwey Schuh hoch werden, sich gegen obenju in zwey bis drey kleinere zertheilen, und anjedem Knoten mit einem Blakte versehen sind,das eben so gestaltet ist, wie die untern Blätter,

nur