Marder. Ziz
Sein Unrath hat einen starken Bisamgeruch,welckes von einer Feuchtigkeit herrührt, die sich ^in zwey Bläschen am Ende des MaftdarmS sam-melt. An diesem Gerüche ist sein Aufenthaltzu entdecken. Er ist sehr behend und hat etwasvon der Schönheit des Fuchses. Seine Gefrä-ßigkeit ist groß, er würgt mehr als er verzehrenkann. Seine Bewegung besteht in einem Sprin-gen mir krummen - Rücken und Schwänze. Erklettert wie eine Katze, läuft über dünne Stan-gen, schlüpft durch enge Locher, und wenn erfallt oder herabipringt, so kommt er wie die Kat-zen auf die Füße zu stehen, ohne Schaden zunehmen. Gewitter sollen so stark auf ihn wir-ken, daß er wie rasend herum lauft und schreit.Seine Stimme ist ein Helles, kurz abgebroche-nes Geschrey, zur Begattungszeit auch ein dünnpfes Murksen.
Er halt sich in Hölen und Winkeln auf,und sucht daher Felsenklüfte , Steinbrüche, Holz-stöße, alte Mauern und Gebäude, in welchener am liebsten unter dem Dache wohnet. Erbleibt immer in der Nähe von den Höfen oderin denselben, um nähere Gelegenheit zum Rau-be zu haben; doch raubt er nicht an dem Orteseines Aufenthalts, um nicht in seinen Schlupf-winkeln entdeckt zu werden. Er lebt einsam nachNaub'hierart, und beißt sich mit seines Gleichen»wenn sie einander in den Weg kommen. AmTage liegt er still, und verborgen: deö Nachtsschleicht er umher, üm sich zu sättigen, besondersssll er dazu die Stunden v»n 9 brs 10 Uhr undbon r bis 4 Uhr wählen. Wenn er schläft, be-deckt er seine Augen mit seinem dicken Schwänze?)
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Ä. Techst«in 4 Naturgrsch. -DrutM. ir Tb- G. rza.