Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
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Zi6 Marder.

verum und Baldrian. Zst er in eine Pfste ge-fangen, und bleibt ihm Zeit dazu, so b^ßt erdsc Pfote ab und entläuft auf drey Füßen. —Durch Jagdhunde und durch Trommeln und Klop-fen kann man ihn aus dem Hause treiben undihn vor den Schuß bringen.

Der Schaden, den der Marder anrichtet,ist allerdings bedeutend, denn es ist in der Thatschwer, ein Stück HanLgeflügelS zu erhalten,wenn ein Marder in der Nahe ist. Am sicher-sten sind die Hühner, wenn der Stall fest ge-mauert ist und die Thüre genau anpaßt. Manmuß fleißig nachsehen, daß nirgends eine Ritze»der ein Loch bleibe, welches sich der Mardersonst leicht zu erweitern weiß. Taubenschläge be-fchlägt man unten mit Blech, etwa eine Ellehoch, um das Hinanklettern zu verhindern. Ge-ringer ist der Schaden, den der Marder amLoste thut.

So gefährlich der Marder für die Wirth-schaft ist, so leistet er doch zuweilen den wichti-gen Dienst, daß er die Ratten und Mäuseschnell vertilgt. Sein Korh wird wegen des ei-genen Geruchs zur Verfälschung des Bisamsund zu Räucherwcrk gebraucht. Sein Fleischist für uns nicht genießbar, doch für ärmereVölker. Aber sein Fell wird unrer uns sehr ge-schätzt, und zu Verbrämungen auf Winterklei-dern sehr gern gebraucht. Das Thier muß aberim Winrer gecödtet seyn, wenn das Fell großenWerth haben soll. Vollst. Handb. a. a. O.

2. Der Baummarder, Edelmarder,Tannenmar der, WUdmarder, Feldmarder,walvmarder, Bufchmarder, Eoldmarder(wegen seines rothgeibenPeljes) »lehmarderrc.

corpore fülvo MAncame, gli-la