Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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z,8 Marder.

Geruch seines Unraths. Er ist ebenfalls sehrscheu vor den Menschen, aber fast noch raubgie-riger gegen schwächere Thiere. Bey seinem Laufesetzt er die Hinterfüße in die Fähxte der Vor,derfüße, so daß man nur die Spur von zweyFüßen sieht.

Er kommt fast nie, und nur im Winterbey großem Mangel an Nahrung, in die Woh-nungen derMenschcn, oder auf Felder undWie-sen, sondern bleibt gern immer in dichten Ei-chen-, Buchen -- und Fichtenwäldern. Hier schlägter entweder in hohlen Bäumen, oder in Nesternanderer Thiere oder in Felsenlöchern seine Woh-nung auf, liagc' am Tage gewöhnlich still undraubt des Nachts. - So bald er seinen Aufent,halt nicht mehr sicher findet, verrauscht er ihnmit einem andern. Wenn ihn Hunde verfolgen,so flieht er erst eine Strecke fort, dann kletterter auf einen Baum und laßt die Hunde untersich vorbcyschießcn. Bleiben Hunde oder Men-schen vor dem Baume stehen, so bleibt er unbe-weglich liegen, und läßt sich auch durch Hungernicht vermögen, Weiler zu gehen. Das Nähm-liche soll erfolgen, wenn man unter dem Baumeeine sogenannte Scheuche au; stellt.

Er überfällt alle kleine Thiere des Waldes.Die Eichhörnchen verfolgt er von einem Baumezum andern; junge Hasen und Vogel, alsAuer-hühner, Birkhühner, Rebhühner, Fasanen u. s.w. bcschleichr er im Schlafe auf der Erde undauf den Bäumen. Eyer, Mäuse, Ebereschen-bceren und Honig frißt er auch.

Zu Ende des Januars oder Anfange desFebruars ist die Paarungszeit der Feidmarver.Das Weibchen tragt 9 Wochen und bringt ineinem weichen Neste gemeiniglich auf einem

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