!4 Märgel.
tcn ein Artikel vorkommen wird, besonders drey !Arten: . .
1) Margelerde, Gtaubmargel, LVlar^i ^friabüis, Lrontb. p.-71. tz. 26. Mehr oderweniger los oder zusammen gebacken, mager, ^meist rauh anzufühlen, und leicht. Sie ist manch-mahl so los und mürbe, wie zermalmnc Kreide,öfter aber auch nur locker; löset sich fast gänz-lich im Wasser auf, hat ein mattes Ansehn, 'und fühlt üch gleichwohl zuweilen etwas fett an.
2) Märgelruff, Tuchstem, auch halb-harter Margel, Papiermärgel. Von locke-rem, durchlöchertem, theils gleichsam schwam-michten Gefügs, meist von erdigem Bruch. Fastimmer voller Reste und Spuren vegetabilischerKörper, die davon incruftirt worden; besondersDlatterabdrücke, Wurzelgestrüppe und Schilf;letzteres besonders im so genannten Beinwell ,oder Beinbrech, OlkeocoIIg; aber auch in man-chen Gegenden kleine Flußschneckchen, in anderenealcinirte See-Conchylien rc. rc. Bildet hin undwieder große Lager von niederem aufgeschwemm-tem lande, in welchem sich häufig die Reste derfossilen Elephanten, Rhinocere, Schildkrötenund anderer indischen Thiere finden, die an ei-nigen Orten in unseren Zonen in so großerMenge auSgegraben werden.
z) Märgelstem, Hammerkalk, dichtimdzwar theils derb, theils schieserig, und dann oftdendritisch; auch in mancherley besonderer Gestalt, !als Märgelnüsse, so genannte Zngwersteinerc. haterdigen Bruch. Geht oft über in dichten Kalk- !stein, theils auch wohl in Tuffwake. *)
Am
»> Blumenbach's Handbuch der Naturgeschichte- 5te
Aufläge. E-