Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Margel. 325

Ander? Mineralogen unterscheiden bloß zweyArten des Margelö, nähmlich:

1) Die Märgelerde, sslarZa rerroesormis(ÜalLsreus mar^a friabilis, von gelblich grauer

Farbe, theils in einzelnen lagen, theils in Flöt-zen, wo sie alsdann auch die Nahmen Aschen-gebirge, Mehlbatz :c. :c. bekommt.

2) Den verhärteten Märczel —mäurma li Lslcäreus marZa inäurara — vongelblich weißer, grauer und Lraulich schwarzerFarbe, nur allein in Flöhgebirgen, und zwar inKalk- und Steinkohkengebirgcn» der mancherleyprovinzielle Nahmen bekommt. Man muß es in-dessen mit den Eintheilungen der Erden undSteine in Arten überhaupt so genau nicht neh-men, da hier die Mischung zufällig so viele Ver-schiedenheiten haben kann, und die Härte gleich,falls von manchen besonderen Umständen abhän-gig ist.

Emmerking's Mineralogie. 1. Th. erste Auflage.

S. 491-494.

Lenz Anleitung zur Kenntnis; der Mineralien, ll.

Th. S. Z 82 -

Nean findet den Margel in langen Flöhenam Fuße der Flöhgebirge, in Hügeln und inEbenen, oft ganz nahe unter der Oberfläche. Anletzterem Ort zeigt er sich besonders in sumpfi-gen Bruchgegcnden und in der Nachbarschaft ste-hender Seen, deren Bett er öfters ausmacht.Man findet ihn am leichtesten an Flüssen, inHohlwegen und an den Abhängen der Felder,wo das Wasser die Erdschichten durchgerissen hat.Die Hauptkennzeichen des Margelö sind:

Erstlich, daß er ander Luft verwittert; undzweyten», mit Sauren brauset. Findet man aneiner Stein - oder Erdart diese Merkmahle, so

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