Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
326
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zLS Marge!.

kann man sie ohne zu irren, als Marge! anse-hen, und dafür gebrauchen. Die übrigen Kenn-zeichen sind minder überzeugend. Es sind diese:

l ) Der Kalkmargel muß im Glühefeuerzu Kalk brennen. 2) Der Thonmargel im Feuerhart werden; z) im Schmelzfeuer zu Glas wer-den; 4) sich mit dem Messer schaben lassen, undleicht zcrreiblich seyn; 5) ein dichtes schiefrich-tes Gewebe führen; und 6) erdig im Bruchesich zeigen.

In Ansehung des Gehalts oder der Be-standtheile unterscheidet man nun ferner verschie-dene Mischungen des Märgels, denen man eig-ne Nahmen beygelegt hat, welche von der vor-waltenden Menge gewisser Theile entlehnt sind,und die man zur Beurtheilung seiner Brauch-barkeit kennen muß, als

1) Märgel, welcher bestehet, aus 50 TheilenKalk, und 50 Theilen Thon.

2) Ralkmärgel, welcher besteht aus 55 bis75 Theilen Kalk, und 2z bis 45 TheilenThon.

g) Thonmargel, welcher besteht aus 5; bis75 Theilen Thon, und 25 bis 45 LheilenKalk.

4) Gypsiger Märgel, welcher bestehet aus7h Theilen Märgel und 2z Theilen Gyps.

5) Gypsiger Ralkmargel, welcher bestehetaus 7z Theilen Kalkmärgel und 25 TheilenGypS.

6) Gypsiger Thonmargel, welcher beste-het aus 7s Theilen Thonmärgel, und 25Theilen Gyps.

7) Bittererdigee Marge!, welcher bestehetaus 75 Theilen Märgel und 25 TheilenBittererde.,

8 )