Margel. Z 27 -
8) Bittererdiger iRalkmargel, welcher be-stehet aus 75 Theilen Kalrmärgel und 25Theilen Biktererde.
9) Birrererdiger Thonmärgel, welcher be-stehet aus 75 Theilen Thonmärgel und 25Theilen Bitterecde.
10) Sandiger Margel, welcher bestehet-aus 75 Theilen Aiargel und 2Z TheilenSand.
11) Sandiger Aalkmärgel, welcher beste-het aus 7Z Theilen Kalkmärge! und 25Theilen Sand.
12) Sandiger Thonmärgel, welcher beste-het aus 75 Theilen Thonmärgel und 25Theilen Sand.
Ig) Gandmargel, welcher bestehet aus 50Theilen Sand und 50 Theilen Margel.
14) Gchwerstemarriger Margel, welcherbestehet aus Margel und Schwerspatherde.
Dieses wären die vorzüglichsten Bestand-theile der beym Feldbau gebräuchlichen Märgelar-ten, wovon noch sehr viele andere Abstufungenvorkommen können, je nachdem das Verhältnißder Mischung geringer oder größer ist. Es ma-chen solche eigentlich fünf verschiedene Unterordnun-gen aus, nach den genannten fünf Erdarren, diein decMischungbesonders merkwürdig sind, nähm-lich Kalk-, Bittererde, Thon, Schwerere undSand, wobey man den Gyps mit zu dem Kal-ke rechnet. Nimmt man es indessen nicht sogenau, so unterscheidet man gewöhnlich nur denRalkmärgel, den Thonmärgel und denGand-märgel, welches in ökonomischer Hinsicht zurei-chend ist.
Um zu wissen, wie viel Kalk und Thon in derMischung sey, dient folgender Versuch:
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