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Margel.
Einsick'tsvolle Beobachter tadeln daher denAusdruck Margeldringung, weil der Margclwegen Mangel der düngenden Bestandtheile nichtsweiter thut, als daß er den Boden locker macht,nnd dadurch den fetten Theilen des Mistes zuHülfe kommt, die Pflanzen zu ernähren. Ei-gentlich geschieht die gute Wirkung des Märgelsim Acker durch eine Art von Gahrung, indemer als ein Aicali die nirrösen sauern Theile aus.der Luft stark anzieht, davon etwas aufbrauset,und auf diese Weise die zu fest zusammen Han-genden Ecdthcilchcn trennt nnd aus einanderseht. Daher kommt es, daß die meisten Märgel-artcn auf einem schweren thonigcn Boden undKleyacker so vortreffliche Dienste thun. *)
In schweres, kaltes und nasses Land schicktsich vorzüglich zur Auflockerung, Erwärmung, Aus-trocknung, Vertilgung des Unkrautes, der Kalk,und nach ihm seine Arten. Schwächere Wir;kung hat hier der Kalkmargel, noch schwächereder eigentliche Märgel, und die schwächsten derSand, weil in diesen immer weniger Kalktheilebefindlich sind.
In leichtes dürres Land schickt sich vorzüg-lich zur ^Verdichtung, Kühlung, Befeuchtung,der Thonmargel , nebst seinen mannigfaltigen Ab-änderungen; nach ihm der Märgel mir seinenAbänderungen, nach diesem mit schwächererWir-kung der Thon.
Ein Erdreich, das von bcuden Eigenschaften, !ss wohl vom Kalten und Nissen, als auch vomLeichten und Lockern zugleich was an sich hak,dergleichen das mohrige, bruchige und Torscrd-
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») Lomotte's Praktische Deyträie zur Camera!.Wissetlchast. M Th> S> -se.