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reich ist, wird durch Kalk und Thon zugleich,folglich durch den eigentlichen Märgel verbessert;denn dieser hat Kalk und Thon zu ziemlich gier,chcn Theilen in sich.
Es gibt überhaupt zwey Haupteigenschaftenalles Erdreichs. Entweder rst ver Boden lho-nicht, wohin alle bindenden und klebenden Erd-arten von Lehmen, Letten, fettigen und erdpcchi-gen Substanzen gezogen werden können; unddiese machen den Acker fest, harr, kalt, schwer.Oder aber der Boden ist sandig, bröckelig, undvon einem bindenden Stoffe meistens frey; unddieses ist leichter» lockerer, warmer Boden. DieVarietäten werden nach diesen zwey Hauptbe-griffen, vermöge der verschiedenen Zumijchungenirdischer Stoffe, bestimmt.
Der Märgel hat nun an und für sich selbst,wie bereits oben erwähnt» keine düngende Kraft,sondern sein vornehmster Ruhen besteht darin,daß er das Land, welches ^u sest ist, auflockert,das Lockere mehr verbindet, vermöge seines talk-artigen Wesens die Feuchtigkeiten, und die durchden Mist ins Land gebrachten düngenden Theilean sich zieht, und da er sie in die allerfcinstenTheilchen auflöset, solche den Gewächsen besserund wirksamer, als eine jede andere Erdart, zu-führet und mittheilet. Durch die Märgelungwird also (an den meisten Orten) an der Dün-gung wenig erspart, wie wohl man gewöhnlichbehauptet, daß man mit dem vierten Theile dessonst gebrauchten Düngers ausreichen könne. Istbie Witterung gut, so gibt der Märgel besseresKorn, mehlreicher und feinhülsiger; ist sie nichtSUt, sondern zu naß» so hindert der Margel inLehm und letkigem Boden das sonst erfolgendeZuschlagen der obern Rinde des Ackers, und zie-het