Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Margel.

het wegen seiner talkartigen Beschaffenheit dieüberflüssige Feuchtigkeit au sich. Ist die Witte-rung zu trocken, so erhält der Margel wegendes mit eingemischten vielen Thones die Fevch'ligkcit länger, und er ist also in beyderley Wit-terung dem Wachsthumc der Früchte im Erd-reiche beförderlich. *)

Es ist nach dem vorstehenden also sehr leichtmöglich, daß mancher d-n besten Märgel haben,ihn auf seine Felder verbrauchen, und dennochkeinen Nutzen, ja wohl gar Schaden davon ha-ben kann, wie es auch wirklich schon manchemlandtvirth damit ergangen ist, und viele dadurchabgeschreckt werden sind, bis man endlich nachund nach das richtige Maaß, den Märgel gehö-rig zu brauchen, gefunden hat.

Es ist daher sehr nöthig, be« Ueberführungder Felder vorher zu untersuchen: ob die Un-fruchtbarkeit von der Lockerheit des Feldes, oderaber von dem Mangel an gehörigen Bestandthei-len herrühre. Im erstem Falle ist jeder Margel,jedoch in gehörigem Maße anwendbar, im zwey-ten aber muß man bey lhonig < oder sandig-thonigem Felde auf diejenigen Sorten sehen,die am talkartigsten sind, und diese sind: Kalk-märgel, Märgel; bey talkartigem Felde aber auchThonmärgel.

Bey dem Ueberfahrcn der Felder mit Mär-gel ha; man vorzüglich auch auf die genaue undgleiche Verseilung zu sehen; denn so wird es

z. 2Z-

') Andrrä ja seiner Abhandlung über eine beträchtlicheAnzahl Erdeten aus seiner Ma>estat -eulschen Lan-den, « d von derselben Gebrauch für den Landwirt')-Hannover >76-i. gr. g-

Bom Margel. E. Hannövcrisches Magazin -76--

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