Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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zz4 Marbel.

Fragt man nun also, auf welchen Feldernund Wiesen der Marge! am nützlichsten sey ? sokann man antwortend auf allen Arten von leich-ten Feldern wird er mir Nutzen gebraucht; ebenalso auch auf nassen oder sumpfigen Wiesen, da-hingegen leistet derselbe auf trockenen Wiesenkeine sonderlichen Dienste. Wenn die nassenWiesen mir Abzugsgraben versehen und mitMärgel überfahren werden, so liefern sie sodannein gutes uns fettes Gras. Ist der Boden kalt,naß und mit MoS bestanden, so muß der Mar-ge! stark aufgefahren und mit Heussmen besäetwerden. Der Boden wird sodann sein lockeres,schwammichces Wesen verlieren, sich fester zu-sammen setzen, und das schönste Gras wird zumVorschein kommen. Viele landwirrhe behaupten,daß der Märgel auf festen Letten oder Thonbo-den nicht nur keinen Nutzen, sondern vielmehrNachtheil oder Schaden bringe. Hätte man aufdiese Felder die rechte Art von Märgel, dasheißt Kalkmärgel gebracht, so würde man keinenSchaden sondern vielen Vortheil gehabt haben, undderjenige Märgcl, welcher hier Schaden verur-sacht hatte, mußte ein Thonmärgel gewesen seyn.— Auf ähnliche Weise verhält sichs mit lehmi-gem und röthlichen Boden; dieses ist eine Abartvon ersterem; und wird dieser mit Kalkmärgelbefahren, so wird er vorzüglich fruchtbar werde»/weil er an der Kalkerde Mangel leidet. Wür-de man aber diese setzt angezeigten Erdarten auchmir Thonmärgel befahren, so würde die Folgedavon Unfruchtbarkeit seyn.

Es ist zwar bekannt, daß mancher Acker,der mit Märgel überfahren wird, auch ohne ani-malischen Dünger eine zcitlang sehr gut tragt,welches so zugeht, weil der Märgel die noch ini

Acker