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Marge!.
Acker befindlichen düngenden Theile nun besserauflöset und den Pflanzen zuführt. Mit Unrechthat man hieraus aber geschlossen, daß man beydem Marge! des andern Dungs entbehren könne.Dieses ist ein Irrthum, und will man die Sa-che ordentlich treiben, so muß man beydes miteinander verbinden. Dieses geschieht am bestenauf dir Art, wenn man das Feld wcchsclswcisemit Marge! und Dünger befahrt, wo denn derMärgel die Wirkung des Düngers sehr ver-stärkt.
Zu jeder Feldverbefferung muß der Marge!aber im Herbste gegraben, und in kleine Hau--fen geschlagen werden, damit er den Winterüber an der Luft zerfallen oder verwittern, undin dieser Gestalt im Frühjahr auf das Feld ge-fahren werden kann. Wollte man ihn unzec-fallen auf den Acker bringen und unterpflügen,so würde er, so lange er unter der Erde bleibt,keine Wirkung thun, sondern seine Härte be-halten.
Wie groß der Gewinn sey, welchen manvon einem mit Marge! gedüngten Acker zu hof-fen hat, laßt sich zwar im allgemeinen nicht sa-gen. Diejenigen Landwirche, welche dte so ge-nannte Märgeldüngung schon seit fünfzig undMehr Jahren auf ihren Feldern eingeführt habenund ununterbrochen fortsetzen, versichern aber ein-stimmig, daß sie, seitdem sie diese Düngung ein-geführt haben, noch einmal so viel an Körnernerhalten, als sie ehedem auf ihren leichten Fel-dern erbauet hätte», woben ihnen noch überdiesses der beträchtliche Vortheil zuwüchse, daß dader Märgel die Trespe und den Rehwaasen vonihren Feldern vertilgt, sie nunmehr das schönstereine Getreide stattdeö sonstigen unreinen ethi^ren.
Wie ,