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Margel.
auch geschiehet, wenn zu viel auf einmahl, oderju ofr hinter einander, auf den Acker geführtwird.
Um das bisher gesagte gleichsam noch kurzzusammen zu fassen, will ich hier eine Stelleaus einem classischen Werke, nähmlich aus derEinleitung zur Kenntniß der englischen Land-wirthschaft rc. von Albrecht Thaer, ersterBand, zweyte Auflage, Hannover, bey Hahn,r8oi, gr.tz. S. 192 — 196. anführen, wo esvorn Märgel heißt:
, Der Märgel hat vor dem ungebrannten Kalk.nein die großen Vorlüge, daß er an der Lmk, be-sonders im Winrerfrost von selbst zerfällt, daß ni»ue Kalkrhrile feiner getrennt sind, als es beym Zer»walinen möglich ist, un» daß er sich daher innigermit dem Boden vermuchek Je mehr Kalk er i > sichhat, desto kräftiger ist er, unb desto weniger wirderfordert. Seme Wirkung ist am Ende der de» ge-brannt-,, Kalkes g eich; nur ist sie schwächer undlangsamer. Denn obgleich der in ihm enthalteneKalk nicht kaustisch, sondern milde ist, folglich dieorganischen Theile nicht angreifend zersiöhkt, >0 be-fördert er doch ihre Auflösung D>e iäurebrechendeund auflockernde Kran vesiyt er eben'alls.
Hieraus läßt sich dann sein Nutzen sowohl, al-lein h,n und wieder verspürter Nachtheil erklären,letzterer ist led-glich die Zö ge eine f lechten Wirth,^ vernachläß gtec Mistdüugung. Je mehre-ren Margel man ausbringt, und >e kalkichter dieserm, desto stärker muß man dü gen, wenn der Bo,vcn nicht nach einiger Zeit erschöpfet werden soll.
Die größtenkheils aus Thon bestebendr Beyms,ichung des Märgels trägt aber sehr vieles zur Ver»w - leichten Sandbodens b p. In dieser
Nucrsichr ist das Märgeln dies s BodenS von unver,stniig.ichem Nutze». Wenn man auf die Dauer se-hen will, so ist für denselben der Märgcl, welcherv'e geringste Quankirär Kalk enihälk, der nütz-wste, r..lls er i» genugsam,r Menge aufgebracht^ ziehet man in Norfolk solchen Mär»
gei, per fast gar nicht brauset, aoer »mWasser leicht'««c.kcchnsl.Ene. t.xxxiV.Th. ^ zrr,