Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Marge!. 34*

löscht werden muß, nicht viel Sand vertragt,und nach dem löschen bald verarbeitet werdenmuß.

In Gegenden, wo es keinen Marge! gibt,hat man den Versuch gemacht, aus Kalk undThon nach beliebigen Verhältnissen zu dem beabrsichteten Gebrauche Marge! zusammen zu sehen,und es läßt sich leicht einsehen, daß diese Ver-suche glücken müssen, wenn sie im Großen auchetwas mühsam und umständlich sind, da dasgenaue Mischen viele Arbeit erfordert.

Es wird übrigens wohl nicht leicht eineGegend seyn, wo man nicht eine oder die andereArt Marge! finden sollte. Alle diejenigen Gegen-den, welche nicht gar zu weit von Bergen ent-legen, und von Gewässern, die das Erdreich/ wegspühlen, befreyet sind, werden nie Mangelan Märgel, sondern eher Ueberfluß haben. Erliegt zuweilen unter schweren, auch öfters unterleichten Oberflächen von weißem und lockern Hei-de. Ein leichtes Mittel oft Marge! zu encdek-ken ist folgendes: Das Wasser reißt oftmahlsbey starken Regengüssen hie und da in den Fel-dern tief ein, und bereiter nach und nach ziem-lich große Klüfte. Da nun dadurch der innereBoden oft viele Klaftern tief aufgedeckt wird,so kann man lodann den Marge! sehr leicht be-merken. Man darf sich freylich die Mühe undArbeit nicht verdrießen lassen, ihn zuweilen ei-nige Klaftern aus der Tiefe zu holen; er be-jahst dennoch alle auf (ihn gewendeten Kostenreichlich.

Ein ziemlich sicheres Zeichen, daß in einerGegend Märgel zu finden sey, ist auch dieses:Wenn eine Strecke Land von Grase entblößt,Sanz unfruchtbar da lieget und nüt hin und wie-

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