Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Marge!.

der einige schlechte Stengel hervor wachsen. DerGrund hiervon ist, weil der Marge! eine festeund schwere Erde, und eine seiner Haupttvir-kungen ist, daß er unverwittert auch den aller-grasigsten Acker gänzlich davon reiniget.

Denjenigen Märgel, welcher in Schichtenunter der Dammerde bricht/ findet man, wennman hie und da die Dammerde eine» oder mehre-re Eckuh mit Krampen und Schaufeln wegräumt!den Sand, der sich gemeiniglich darunter befin-det, herausbringt, und denn jusieht, ob nichtsLettenartiges von blauer, weißer oder rökhlichrtFarbemachkvmmt. Erhält man einen dergleichenLehm, wie ihn der Landmann zu nennen pflegt,so muß man sehen, ob eö auch wirklicher Mär-gel sey? Denn oft ist es reiner Thon, oder esist mürber Kalk, oder auch Gypscrde.

Um sich nun zu überzeugen, ob eö wahrer -Marge! sey oder nickt, muß man ihn nach siclst-' ren Kennzeichen prüfen. Z. B. Ob er feufistaus der Erde kommt? Ob er sich mager aufüh-len laste und abfärbe?' Ob er mit Säuren braust,und ob er in freyer Luft zerfalle ?

Das sicherste und einfachste Kennzeichen, r>rman wahren Märgel gefunden habe, ist wohl im-mer dieses letztere, . nähmlich daß er in freystLuft früher ober später zerfallen muß. Den"wenn man einen Klumpen hievon der freyen Lustaussetzt, so fängt er erstlich an gleichsam zu zer-bersten; wird denn immer lockerer, und zerfämendlich fast ganz zu Staubcrde.

Da, wo kleine Wafferquellen die Abhang*der Felder durchdringen, ist fast immer sicher st'vermuthen, daß-Marge! vorhanden sey, weil d^selbe, besonders der Thonmärgel, das Wasst*nicht ger§ dirrchsiulern laßt. Dies ist aber kein