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Mcirgkl.
Von der Art den Märgel zu gewinnen,muß ich hier noch folgendes anführen: Hat manauf eine, oder die andere Art Märgcl entdeckt,so legt man auf selbigem ordentliche Gruben an.Gleichwie nun aber eine solche Grube gemeinig-lich eine ganze Gemeine versehen kann und muß,so ist auch darauf zu sehen, daß sie, wenn eSanders khunlich ist, an einem Orce angelegt wer-de, welcher der Mittelpunkt des Revieres ist,und von wo aus die Zufuhr am minderbeschwer-lichsten geschehen kann.
Man legt sie insgemein an einem Abhangdes Hügels oder Feldes, in welchem man Mer-gel entdeckt hat, an, weil auf solche Art dieGewinnung am leichtesten wird; und es dürftensehr wenige Märgelgegenden seyn, wo sich diesesnicht anwenden laßt. Gesetzt aber man fändemittelst des Erdbohrers in einem sehr flachen undweit ausgedehnten Boden Märgel, und mankönnte nicht anders, als in einer zu weiten Ent-fernung durch einen Abhang an die Märgcllagekommen, so müßte man freylich durch Vorrich-tung einer die obern Erdlagen durchdringendenviereckigen Ocstnung, die der Bergmann einenSchacht oder ein Gesenk nennt, den Märgel zugewinnen suchen.
Allein diese GewinnungSart ist zu vielenSchwierigkeiten unterworfen, als daß sie, außerün Nothfälle, angewendet werden sollte. Dennda die Tagwasser durch die obern Erd. undSandschichten durchsitzen, und gemeiniglich vondem Märgel angezogen werden, auch wohl zuMTheil auf selbigem stehen bleiben, so ist der Mär-gel in der Erde immer feucht, oft sehr naß.Wenn man nun mittelst Niedertreibung einesSchachtes den Diärgel auf Strecken und AuS-
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