Märgel. 34S
Uch hochgereckner 15 Kreutzer, nachAbzug der Sonn - und Feyertage, fürizo Tage »3o Gu den.
?eürvieAbnübunadeS Werkzeu ges 10 Gulden.
Zusammen 145 Gulden.
Diese vier Mann haben aber 522 KlafterMargel gewonnen, welche, wenn jede Klafterauch nur zu einem Gulden gerechnet wird, 520Gulden betragen. Zieht man nun dte Kostendavon ab, so zeigt sich ein Ueberschuß von 375Gulden.') — ,
Die Erfindung, den Acker mi< Margel zuverbessern, schreibt PliniuS Bd. 17. Hst. 6.den Britanniern und Galliern zu, doch bemerkter, daß schvn die Griechen den Gebrauch desMärgelö gekannt hätten, und drückt bey dieserGelegenheit ihren alles unternehmenden Geist mitden Worten aus: „denn was haben sie wohlnicht versucht." Er erzählt noch, daß sie aufnaßkalte Aecker eine weiße Erde, Leukarrstllos,gebraucht hätten. Er gedenkt üderdieß einigerMärgclatten, des weißen, des rothen, des tau-benfarbigen, des thonichten, des ducksteinichtenund des sandigen, welche grvßentheils auch inDeutschland gefunden werden.
Da der Gebrauch des Margels nun beson-ders in England gemein ist, und das übrige Eu-ropa diese Methode grvßentheils nur von denEngländern angenommen hat, so will ich hier
noch
Neue Nordische Beyttige M xhyMUsche« Mdgraphischen Erd - und Völkcrbeschreibun«, Naturge-schichte und Oekouvmi». IN. Th. St. Petersburg undLeipzig z. S. ir— Abhandlung v»n denKennzeichen und der Gewinnung des Margel».gekrönte Preisschrift.