374
Marien - Glas.
hielte: so legte man diesem den Nahmen Ma-rien-Glas oder lusssches Marien Glas bey,unter welchem Nahmen es auch noch am be-kanntesten ist.
Was nun den Gypsspath anlangt, so istdessen nähere Beschreibung im Art. Frauenci's,Th- > 4 ,' S. 798. nach Gelernt verwiesen.Die Beschreibung des russischen Glases, wel-che man unter Glimmer suchen möchte, hatmein Vorgänger Krünih daselbst (?h. 19,S. 76) .aber via zu diesem Artikel ausgespart,weshalb hier von diesem merkwürdigen und nü^liehen Minerale das nöthige gesagt werden muß-Die Mincrchocen sind sich in Ansehung desrussischen Marien Glases nicht einig, -ob sie essür eine eigne Art,'0 er nur für eine Abart desGlimmers, lVIiea, halten sollen. iinre '),Werner*'), Lenz'") und andere mache"eine eigene Art daraus, dagegen Blumen bachf)/Kacstensf) und andere es nicht als eine vck^jchiedene Arc, sondern nur als eine Spiclatt««sehen.
Die Nahmen, die das Marienglas bev ver-schiedenen Schriftstellern führt, sind außer de"schon bemerkten, folgende: Frauenglas,aelstein, chls^eerspacl), .Jungfernglas,büisches Glas, reiner Gluirmer aus pchrallelcn Scheiben, Brauitglas.rlaos. Virrum molcoviricum, rNuceniunn^rvlliLum. l-SsNLFlAmalis, iVlarias. NiaamerN'brauäLca peÜULiäillimü, tlexilis, alba, Wall^'''
lVllcs
*) Gmelin, kinneisches Mineral-System T>>.
»») Do» den Lußrrl'chen Äenuzeichen der Fossilien. S> ^Mleilung r»r Äeugtniß der Miucmlien. t.IY.S.
4) in ieincm Handt-uche der Nar Geschichte.
4k) in seinen Mineralogischen Tabelle»,