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Marien-Glas.
wenige. Die Gruben sind gemeiniglich ro Fa-den Sang, 5 Faden breit und bis 2 Faden tief.So bald eine erschöpft ist, wird anderswo eineneue geöffnet.
»Man sucht die Tafeln so groß als möglichzu erhalten, aber einige haben Adern, nach de-ren Richtung sie zerbrechen. Die Kaufmanns- 'waare seyn sollen, mästen ungefärbt und klarseyn. Es brechen aber auch Tafeln, welche grün- ,lieh und nicht fehr durchsichtig sind; diese werdet» szwar gesammler, aber wohlfeiler verkauft. Man- jche sind ganz schwarz und fast undurchsichtig, ^wovon ich auch Proben in meiner Sammlung !habe. Tafeln, welche sehr weiß, undurchsichtig,' 'brüchig sind und sich ungleich spalten, scheine»eine Verwitterung erlitten zu haben, und wer-den weggeworfen. Tafeln, welche Rostflecke ha-ben, werden nur von armen Leuten genutzt. Ge-spalten werden die von Erde gereinigten Tafel» >mir einem zweischneidigen Messer, doch hat ma» -gern dicke Tafeln. Die Gräber pflegen drei! ^Sorten zu machen: 1. kleine Tafeln, die nicht >über vier O.uadratzoll halten. 2. mittlere vo» l5 bis lv O.uadrar;oll. z. große von einem Qua- ^dracschuh und darüber. Tafeln, welche fü»> ^Viertel Quadrarellen halten, sind schon feite»- !Ein Pud der ersten Sorte gilt in der erste» sHand 8 bis Iv Rubeln; der zweyten Sorte 46 ^bis 60, auch 80 Rubeln. Die von der dritte» ?Sorte werden nach ihrer Größe und Schönheit jbesonders geschähet. Zch habe im Jahreiin St. Petersburg ein Pfund solcher Tafel»- 'welche fast eine Quadratarschine groß waren, -zwey Rubeln und einige Kopeken gekauft.
„Beu weitem die größte Menge dieses Pk§-ductö wird im russischen Reiche verbraucht. Defl^