z8o Marien-Glas.
gläsernen, fallen und erwärmen können*). De-sto bequemer sind die mit Marienglas befehlenLeuchte», viel bequemer und Heller als die, wel-che sich unsere Vorfahren aus dem durchsichtigenHorn machten. Manche Reisende haben gemel-det, daß die Russischen Kriegsschiffe Fenster vonMarienglas harten, die deswegen bey Lösung derKanonen nicht die Vorsicht, als die gläsernen,foderten. Dieß hat sogar I. G. Gmelin gesagt ,und Georgi bekräftigt; ich kaun aber versichern, ^daß ich solche Fenster auf keinem russischen Schiff !fe gefunden h,be, und daß mir von Seeofficiren !versichert worden ist, alle russische Schiffe hätten ^- gläserne. Vielleicht mag dieser Gebrauch ehe-mahls gewesen seyn.
„Fenster von Marienglas werden mit Sei-fenwaffer gereinigt^ auch kann man den Schei»den, welche dick genug sind, die blind gewordeneOberfläche abspalten. Man soll auch solche, we^- >che undurchsichtig geworden sind, durch ein Dampft >bad bessern können, da man ein Gefäß mit sie- >dendcr Aschenlauge füllet, über dasselbe Stäbe,auf diese die Scheiben legt, alles mit einem dich-ten Tuche bedeckt und glühende Steine in die ^Lauge wirft, damit der Dampf sich an die Schei-ben hänge, welche hernach durch Abscheuren wie-der ganz durchsichtig erscheinen sollen. Zn St. >Petersburg pflegt man bey den Jll minationen,die wohl nirgends öfterer und prächtiger als dortsind, Marienglas mit Safkfarden zu überziehen,und solches vor die Lampen zu stellen, um sie
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') Gleichwohl ist es gewiß, dafi die Gewächshäuser derRSmer keine andere Fenster, als aus unächttmengtasr, aehabt haben. Man sehe ö>-,ual. viu.
14 und es,
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