zLü Marien'.Glas.
gehalten «ird, undurchsichtig, weiß und zerreib-licder wird, und daß es gebrannc mir Wosicrzu Estrich erhärtet. Deswegen wird dieserlcnit gebrannt zum Abreiben des Silbers ge-braucht, und wegen dieser Nutzung Goldschimds-Spar genannt. Auch dient er mit feinem Z'^gclmehl vermischt zu Formen, und deswegenward er, noch im Anfange dieses Jahrhunderts,über Augsburg und Wien verschrieben. Ebendieses Pulver giebt die Grundmasse manchersrclfarben sb; und zum Abgießen der Münjtchder Kupferstiche und der Formen von feindnBildwerke giebt es keinen oessern Gyps.dienet er Such am besten zu dem künstlichen Mal'mvr der Jtalianer'), und zu den herrlichen?^feln und Tischblättekn, deren Bemahlung dckAbt Heinrich Hitgfort, Bruder dcö berühmte^Mahlers Jgnaz Hugfort erfunden hat, und sein^Schüler der Mönch Belloni und der Florentin^Gori ") zur bewundernswürdigen Vollkommenheit gebracht haben. Man nennet solche Arbeszuweilen lcgAiiuola, weil so jener Selcnitnannt wird. Es ist das Verkleinerungsvon lcaZIiri) eine Schuppe, und rührt daher, weUder Stein sich schüppl oder sich in Blätter sp"^
Von der Zubereitung dieses Marmors, der so Sgr Euer täuschen kaun, findet man eine guke Nachricht 't>Slv,v»nons m»<Ie in lr«vellinß. k pnicht aber in der Nebeisetz»»-, welche Kiblereine Fortsetzung von Vlarnville Reise geliefert",Den» da ist iV. S- 167, nach der neuesten M""nur ein AuSjtig, statt der Uebersetzuug gegeben wor«>.Man sehe auch Lab als Reisen nach Spanien uWelschlaud. E. ;o.
Toretti nennet ihn Lambert Gori, aber unterschöne» Tafel in der Braunschwe'gische» Natural't'sammlung fand ich; Iamben Oori. t^r>r
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