Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Marien'.Glas. z8?

ten läßt. So hießen im dreyzehnken Jahrhun-derte Dachschiefer lcalise, lcaliiae, lcallAae. Da-her ist denn auch der Nahme slumen Icajolasentstanden, unter welchem das unächle Marien-glas bey den Schriftstellern der letzten Jahrhun-derte vorkommt. Aber deswegen ist es nicht ge-rade für eine Art unsers Alauns gehalten wor-den; denn lange Zeit verstand man unter Alaunalle Vitriolische Substanzen, zu denen jener GvpSvorzüglich gehört, zumahl da er sich leichter, alsjede andere Art in Wasser auflöset, deswegenihn ewige Mineralogen, z. B. lehmann, Bau-me, Gerhard, lieber zu den Salzen als zu denSteinen haben rechnen wollen. Selbst unser heu-tige Alaun ist ja eine sallmsche Substanz ausderselbigcn Vitriolsaure.

„Wie alt der Gebrauch des ächten Ma-riengiases in Rußland und,Sybirien seyn mag,'wird wshl niemand bestimmen können. Aber dieGruben am Witim, welche die vornehmsten sind,sind doch erst 1680 bekannt geworden; wiewohldie am Aldau und Tschara Scrohme früher inAufnahme gekommen sind. Der Eifer, womitdie Aufsuchung und Gewinnung dieses Mine-rals, von Seiten der Regierung, am Ende dessiebenzehenten Jahrhunderts betrieben worden,scheint zu beweisen, daß es damahls noch seltenUnd neu gewesen sey *). Die Zeit, dch es zu-erst außer Rußland bekannt geworden ist, kanntch zwar nicht angeben; aber fast glaube ich, daßts erst im Anfange des achtzehnten Jahchun-derts. geschehen ist. — Die Nachricht, daß

wie der Sclsnit, zu Fensterscheiben diene,B b L ließ