z8S Manen > Glas.
ließ lange Zeit keinen Zweifel entstehen, daß cSnicht auch eine- vorzügliche Art desselben sey"würde. Brsmel, der vielleicht der größte Mine-ralog seines Zeitalters in Schweden war, hatim Jahre 1730 das Russische Marienglas zwarschon neben dem Kahengolde genannt, aber dochgesagt, daß es sich zu einem feinen Pulver bren-nen lasse *). Sogar Henkel, in seiner Schrlst-vom Ursprünge der Steine **), nennet cö zwi-schen Kalk und Alabaster, und sagt, eö beständeaus einer kreidichten Materie, ungeachtet ihm ei-nige seiner Freunde Proben aus Sybirien schick-ten ***). Ja, so gar Pok schrieb noch im Jah-re 1746, das Russische Marienglas sey, so wolstals das deutsche und als Alabaster, EypS s)/wiewohl ihm freylich der Unterschied nicht unbe-merkt blieb; so bald in seinen chemischen Unter-suchungen die Reihe an dieses Mineral kam,welches denn auch im linneischen System, uy^in der 1747 zum erstenmahl gedruckten Minera-logie des Wrllerius, richtig unter den Glim-merarten aufgeführt ist."
Hier folgen noch einige andere Werke zum wet-tern Nachlesen über diesen Gegenstand.
Schrörer's Einleitung in die Geschichte der Ster-ne l> Th. unter Russisch Glas.
Dess. Lithologisches Lexicon, Th. ll> S. 224. unterFrauenglas.
Neuer Schauplatz der Natur, unter RussischCramer's Metallurgie. 1. Th. s. im Req. ,Eothaisches Taschenbuch. 179z, S. 37. Kunst,Fraueneis zu bearbeiten. ,
^ ) ltsinerLlogiii luec-ln» S. gp. /r
"^> Kleine mineralogisch« Schriften. Dresden 1744-g8».u»d und 40g.
Mineralogische Briefe an Henket I, S gvz. ,ch ) t.iUioßeognoti-, Porsoam 1746. Seite 17 u. 18 -^man vergleiche die Fortsetzung E. 6->.