Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
441
JPEG-Download
 

Marine. 49»

maß dieser Seeleute überstieg, allein ihrer Ab-sicht gemäß war, nähmlich ihr Geld geschwindlos zu werden. Diesen Endzweck zeigten auchsechs andre Matrosen, die einem Gastwirthe ihrganzes Vermögen, das in achtzig Guineen be-stand, übergaben, mit dem Auftrage, ihnen al-les, was verlangt würde, zu reichen, und es ih-nen zu melden, sobald diese Summe aufgezeh-ret wäre. Dieses geschah, und nunmehr gingensie ruhig wieder zu Schiffe.

Die brittischen Admirale, die sich durchKenntnisse, Erfahrung und Muth auszeichnen,erhöhen das Ansehen der englischen Marine, lin-ker siebzehn oder achtzehn, die im AmerikanischenKriege abgesonderte Geschwader kommandirt ha-ben, war auch nicht ein einziger, der Unfähig-keit verrathen hätte. Manche verbinden die rau-he Lebensart eines Seemannes, zu der sie vonKindheit an gewöhnt sind, mir feinen Weltma-lücren, ja nicht wenige sind Muster eines wah-ren Biedermannes. Zu dieser Klaffe gehört derAdmiral Keppel, der im Jahre 1779 sich voreinem Kriegsgerichte stellen mußte, das auf An-stiften des Grafen v. Sandwich gehalten wur-de, und wobey der Admiral Palliscr alsKla-Sec auftrat. Keppel, ein erklärter Feind desGrafen, wegen seines nichtöwürdigcn Charakters,übernahm das Kommando über die Flotte, weildie Nation es wünschte. Kaum, das zwischendem Minister und Befehlshaber die gemeinstenHöflichkeiten beobachtet wurden. So etwas konntenicht verziehen werden. Das Volk, durch Kep-pels vormahlige Thaten berechtigt, hatte sichdiel von ihm versprochen. Diese Erwartungen«der wurden nicht erfüllt. Nun erschien Pal li-ier mit seinen falschen Beschuldigungen; sie fan-

Ee Z den