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Marümeii.
machtes Fäßchen, thut unten auf den BodenLorberblätter, Rosmarin, angestoßene Gewürze,Citronen-Schaalen, und schmieret zugleich dasFäßchen mit Baumöhl wohl aus, welches miteinem Pinsel am besten geschehen kann. Mo"leget die in Ochl gebratenen Fische darauf, undauf diese wieder eine Lage von Krautern undGewürz, alsdann wieder Fische rc. rc., womitwechselöweise fortgefahren wird, bis das Fäßchc»voll ist. Es sind aber die im.en so einzurichten,daß zuletzt oben die Species kommen, auf welche ^der Deckel endlich gelegt und zugeschlagen wird-Dieser Deckel muß in der Mitte ein Loch hosden, denn so bald er zugeschlagen worden, mußman abgcsottnen aber wieder recht kalt geworbnnen guten Essig und Baumöhl, durch das Lochhinein gießen, dasselbe wieder vermachen, auchdas Fäßchcn täglich umstürzen, und wohl untereinander rütteln. Auf solche Art können dieseFische über ein halbes Jahr und noch langer guterhalten werden. Will man zuweilen zum GPbrauche etwas herausnehmen, so muß man dosFäßchen allemahl wieder vermachen lasten.
Eine andere Art, die Fische zu marinire»ist, daß man solche reißt, die glatten Fische, alsForellen, Aalraupcn rc. rc. auf beyden Geile»kerbt, die schuppigen aber, als Hechre, Kari^fen, Karauschen, Barsche rc. rc. vorher schupptdie kleinen hernach kerbt, die großen hingegen l»Stücke schneidet, solche einsalzt, und wenn ^eine Weile, im Salze gelegen, wohl abtrocknet/darauf mit Butter bestreicht, und auf cine>»Rost, der auf gelindem Kohlenfeuer steht,bige schön braten läßt; nachgehends, wenn mgar gebraten und kalt genug geworden sind/ein Fäßchen, daß man vorher eingenetzt- "U"