478 Marchakcl. Manischer Gulden.
Markhakel, so heißt in einigen Gegenden dieMahlaxr, s. Th. zr, S. 495. und Mahleijen,S. 497. daseiest.
Markhaur, ist so viel als Netzhaut oder N'b-venhauc im Auge. S. im Art. Licht, Th.78, S. 79z.
Markherr, der Grund- und Gerichtsherr einerHvlzmack, in Wbstphalen und am Nieder; R^ei"ne, wo er auch der Holzgraf genannt wird.S. unter 2. Mark, oben, S, 454.
Markholz, Viburliuin Opulus I-., s. Schließhall, geineiner.
Markholzgebec, siehe unter Märker, oben,
G. 468.
Markig, Mark enthaltend, figürlich wird dieserAusdruck in den bildenden Künsten dein Hartenund Trocknen entgegen gesetzt. Das Markige ineiner Zeichnung bedeutet das Fließende rn denUmrissen, das Sanfte in den S riehen, westches ihnen das Schneidende benimmt.
Ein markiges Lolorie ist dasjenige, inwelchem die Haltung wohl beobachtet ist, in wel-chem die fetten und wohl verschmolzenen Farben-das Frische und Zarte des Fleisches, nach Be-schaffenhcit des Alters und des Geschlechts aus-drücken.
Ein markiger Pinsel ist derjenige, welfcher die Farben wohl in einander vertreibt.
Märkische Biere, s. im Art. Bier, Th. 5, S-27. f.
Märkischer Gulden, eine Rechnungsmünze inder Grafschaft Mark, davon einen Thalermachen. Nach dem Preuß. Courant-Fuß,stole 5^ Rthl. gehen auf die Cöln. Mark sein,Gold Z62//», Silber 24^. Zhr Werth insiolen zu 5 Rlhl. ist iz Gr. Pf.