Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Markische Rüben. Mamuchcn. 479

Märkische Rüben, s. unter Rüben.

Märkische, Scharfe, ist eine gewisse Art oderMethode, die Mühlcnstcine zu behauen oder zuscharfen, welche im Franz, en genannt

wird, und mit so genannten Haufchlagen ge-schieht; zum Unterschiede von der emschlagigenSchärfe (ä coups percios).

Markklöße, in einigen Gegenden auch Marks-klöße, sind Klöße, zu denen Rindcrmark genom-men wird. Man nimmt einen guten Theil Mark,rühret ein paar iöffel voll Mehl darunter, streuetIngwer, Pfeffer, Museardrnblüte und Saffrandarein, schlägt 2 oder Z Encr daran, rühret al-les wohl durch einander, macht Klöße daraus, inder Größe, wie Taubencyer, .lenk sie in eineBrühe, und läßt selbige allmählich, etwa eineStunde lang sieden.

Markknochen, in einigen Geaendcn Markkno-chen, s. unter Ansehen, Th. 41, S. 44z.

Markkorh, das, und das davon abgeleiteteMarkköcher, s. unrcr Aoth, das, Th. 46,S. z68-

Markt, apfen, kleine Es wird von feinem Mehl,Epern, und ein wenig Salz ein Teich angemacht,recht trocken ausgewirkt, dünne ausgewalzete,juvor Rindcrmark klein gehackt, Zucker nebst klei-nen Rosinen dazu gethan, in geschmolzener But-ter gebacken, und angerichtet.

Markkuchcn, werden auf folgende Art gemacht.Man rührt mit demRindermarke das saure Markvon einer Citrone wohl ab, daß es wie ein dck-ker Brey wird, zuckert es, salzet es auch, je-doch „ur ein wenig, würzet es mit Cardanwmen"nd Muscakhenblülhen, macht ferner einen Teigvon Lydottern, Butter und Wasser, wie zu